Die konsolidierten Nettoumsätze der Hansgrohe Gruppe.

Die konsolidierten Nettoumsätze der Hansgrohe Gruppe.

Umsatz 2010

Die Hansgrohe AG legt kräftig zu – und schafft Arbeitsplätze in Deutschland

Schneller als erwartet haben sich weite Teile der Weltwirtschaft 2010 vom dramatischen Konjunktureinbruch der beiden Vorjahre erholt. Vieles weist auf einen anhaltenden Aufschwung hin. Das Exportgeschäft, das am schwersten in Mitleidenschaft gezogen worden war, erholte sich im Berichtszeitraum. Dasselbe gilt für die Baukonjunktur, die vor allem in den Wachstumsmärkten der BRIC-Staaten deutlich an Fahrt aufnahm. Und im deutschen Heimatmarkt setzte sich das Wachstum aus dem Vorjahr fort. Von diesen positiven Entwicklungen profitierte 2010 auch die Hansgrohe AG. Sie konnte ihren Umsatz und Ertrag auf neue Rekordwerte steigern.

 Die aktuellen Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2010:

  • Umsatz: 693 Mio. € (2009: 610 Mio. €)
  • EBIT (Betriebsergebnis): 129 Mio. € (2009: 115 Mio. €)
  • EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen): 154 Mio. € (2009: 140 Mio. €)
  • EBITDA-Marge: 22,2 % (2009: 22,9 %)
  • Jahresüberschuss: 94 Mio. € (2009: 82 Mio. €)
  • Nachhaltiges Wachstum:
    • Reife Märkte: + 9 %
    • Emerging Markets: + 26 %
    • Umsatzanteil von Neuprodukten 27 %
  • Schlüsselkennzahlen:
    • Produktivität: + 3 %
    • Working Capital Days: 70
    • Umsatz pro Mitarbeiter: + 9 %

Detaillierte Informationen zur Umsatzentwicklung

Mit einem Nettogesamtumsatz von 693 Millionen Euro im Jahr 2010 konnte der Rückgang des Geschäftsvolumens aus dem Vorjahr mehr als nur wettgemacht werden. Das Umsatzplus von 13,5 Prozent gegenüber 2009 – währungsbereinigt betrug der Anstieg 11,1 Prozent – wurde dabei von Zuwächsen im nationalen und internationalen Geschäft über alle Vertriebskanäle hinweg getragen.

Besonders im internationalen Projektgeschäft machte sich bemerkbar, dass die 2009 vielfach rückläufige Bautätigkeit (namentlich in den Boommärkten Vorderasiens und im Fernen Osten) 2010 wieder kräftig anzog. Es waren besonders diese „Emerging Markets“ (aufstrebende Märkte), die mit Zuwachsraten im zweistelligen Bereich zur positiven geschäftlichen Entwicklung jenseits der deutschen Grenzen beitrugen.

Die Weltwirtschaft ist 2010 wieder auf Wachstumskurs

Insgesamt kletterte der internationale Umsatz der Hansgrohe Gruppe im Berichtszeitraum um 14,7 Prozent auf 539 Millionen Euro. Sein Anteil am Nettogesamtumsatz wuchs damit auf 78 Prozent an. Besonders erfreulich: Der positive Verlauf des Inlandsgeschäfts aus dem Vorjahr setzte sich 2010 fort. Mit einem Plus von rund zehn Prozent gegenüber 2009 stieg der Nettoumsatz im Heimatmarkt auf 154 Millionen Euro.

Das erwirtschaftete Umsatzplus, aber auch die systematischen Prozessoptimierungen haben dazu beigetragen, dass die Hansgrohe Gruppe ihr Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erneut verbessern konnte – trotz deutlich gestiegener Materialpreise. Zum 31. Dezember 2010 belief es sich auf 154 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge hielt mit 22,2 Prozent das hohe Vorjahresniveau.

Hansgrohe investiert in Hightech; im Bild die Produktion eines Wannenmischers.

Investitionen in Wachstum sind auch 2010 ein wichtiger Bestandteil der Strategie. © Braxart