Kein Pardon für Produktpiraten!
„Die Kopie ist die ehrlichste Form des Kompliments“, lautet eine fernöstliche Weisheit. Komplimente nimmt Hansgrohe jederzeit gerne entgegen. Gegen die Raubkopien seiner Mitbewerber geht der Schwarzwälder Branchenvorreiter allerdings rigoros vor: mit rechtlich erwirkter Beschlagnahmung und Vernichtung. Denn Produktpiraterie ist kein Kavaliersdelikt. In vielen Branchen wird Ideenklau betrieben, und der wirtschaftliche Schaden ist beträchtlich – auch für den Markenartikler Hansgrohe. Er beläuft sich auf geschätzte drei Prozent des Nettoumsatzes, mindestens. Das entspricht in etwa 100 Arbeitsplätzen am deutschen Standort.
Null-Toleranz-Kurs bei Plagiaten ist Verbraucherschutz
Nicht nur wegen der Umsatzeinbußen investiert das Unternehmen jährlich zwei bis drei Millionen Euro in den Schutz eigener Rechte, sondern auch wegen der Imageschäden. Billigkopien enthalten Mängel bei Qualität, Sicherheit und Funktion. Davor möchte Hansgrohe die getäuschten Verbraucher schützen. Und natürlich fällt die schlechte Qualität der Fälschung auch auf das Original zurück. Anders gesagt: Plagiate und Geschmacksmusterverletzungen beschädigen den Ruf und die Marken von Hansgrohe. Ganz zu schweigen vom Ansehen der Partner im Sanitärfachhandel und Handwerk, mit denen der Schiltacher Armaturen- und Brausenspezialist zusammenarbeitet. So verteidigt Hansgrohe sein Qualitätsversprechen Made in Germany konsequent.
