AquaTektur 4 in Peking – Die Ideen der Teilnehmer.

Um die Webseite hansgrohe.de sowie die Abbildungen der Amaturen für Bad und Küche uneingeschränkt betrachten zu können, benötigen Sie den Flash Player von Adobe. Hier können Sie ihn herunterladen: http://get.adobe.com/flashplayer/

AquaTektur #4 - Chinesische Körperkultur und das globale Badezimmer

Das Bad im Dialog der Kulturen

Peking 2006. Die 3.000 Jahre alte Bade- und Körperkultur Chinas und heutige Vorstellungen vom Bad bildeten den spannenden Rahmen für den vierten AquaTektur Workshop. Acht namhafte Architekten aus Asien und Europa diskutierten auf Einladung von Axor, der Designermarke der Hansgrohe SE, fünf Tage unweit von Peking Alternativen zur herkömmlichen Badarchitektur. Aus der intensiven Diskussion über „Chinesische Körperkultur und das globale Badezimmer“ entwickelten sich neue Sichtweisen zum Verhältnis Mensch – Raum – Wasser. Das zeigten die am Ende der Veranstaltung präsentierten Entwürfe und Ideenskizzen. Die Veranstaltungsreihe AquaTektur ist eine Initiative von Axor, um im Austausch mit kreativen Planern aus aller Welt das Bad weiter zu entwickeln.

Ideen für das neue Wasser-Erleben

Der Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern und die konzentrierte Beschäftigung mit dem Bad förderten ganz neuartige Raumideen zutage. Vom Wasser führenden „Teppich“, der sich durch eine Abfolge von Räumen zieht (Ernst U. Tillmanns, Deutschland), bis zum Hotelbad, das sich mit anderen Wohnbedürfnissen einen Raum teilt (Jean-Philippe Nuel, Frankreich). Das Bad als Treffpunkt interpretierten mehrere Planer auf eigene Art. Sie setzten sich mit veränderten Bedürfnissen und dem Spannungsverhältnis von Privatheit und Offenheit auseinander. Zu ihren Architekturvisionen gehörten Wohnräume, die zu Bädern werden und Bäder, die ihre hergebrachte Beschränkung auf die Reinigungsfunktion überwinden und sich durch geeignetes Mobiliar zu einem wohnlichen Multifunktionsraum wandeln (Francesco Veenstra, Niederlande). Ein innovativer Ansatz vor allem für kleine Grundrisse.

Impulse für Badarchitektur

AquaTektur, das ist Grundlagenforschung, um das Bad weiterzudenken und neue Gestaltungslösungen zu entwickeln – ganz losgelöst von Produkten oder konkreten Bauaufgaben. Dabei stehen Ressourcenschonung und ökologische Aspekte im Planungsprozess ganz obenan. In den Ideenskizzen, die der AquaTektur Workshop in Peking hervorbrachte, lieferten intelligente Steuerungssysteme und natürliche Materialien viele Belege dafür, dass die nachhaltige Ausrichtung zum Bad der Zukunft gehört. Und zwar über die Kulturen hinweg. 

AquaTektur 4: die Teilnehmer

Minsuk Cho, Mass Studies, Seoul
Steve Leung, Steve Leung Architects, Hong Kong
Sunny Chen, MADA s.p.a.m., Shanghai
Jean-Philippe Nuel, Agence Nuel, Nogent-sur Marne
Bjarne Ringstad, CODE, Oslo
Ernst Ulrich Tillmanns, Architektenbüro 4a, Stuttgart
Johannes Tovatt, Tovatt Architects & Planners, Drottningholm
Francesco Veenstra, Mecanoo, Delft

Hansgrohe verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

   

OK