Die Ideen der Teilnehmer

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AquaTektur #3 – Private Water

Das Bad im Dialog der Kulturen

Beirut 2004. Was wird aus dem Bad unter Globalisierungsdruck? Verschwinden regionale Traditionen wie das Hamam oder kann das moderne Bad aus diesen Kulturen lernen? Fragen, die Axor im dritten AquaTektur-Workshop 2004 zehn renommierten Architekten und Innenarchitekten aus dem Mittleren Osten und Europa stellte. Damit rückt der interkulturelle Dialog zwischen verschiedenen Bad- und Badetraditionen in den Fokus der Veranstaltungsreihe. Der Schauplatz Beirut an der Schnittstelle zwischen westlicher und orientalischer Badekultur galt dabei als perfekte Inspirationsquelle für den kreativen Austausch. Der Hamam als Badeerlebnis und Raumkonzept tauchte in allen Entwürfen wieder auf. 

Die sinnliche Erfahrung

Am dreiteiligen Konzept vom Hamam – Reinigung, Begegnung, Baden – ist nach Ansicht der Kreativen vor allem die sinnliche Erfahrung zu bewahren: Wie das Bad von morgen Wasser rundum erlebbar machen kann – im Kontext moderner Wohnstandards. Eintauchen in Licht, das meditative Plätschern von Wasser, angenehme Oberflächen berühren – darum kreisten die Pläne für den „Hamam in der globalisierten Welt“. Mehrere Architekten zeigten sich überzeugt, dass man ein solches Erlebnisbad in die moderne Wohnarchitektur, auch ins Apartment, integrieren könnte. Mit diesen Konzepten erwies sich das von Axor initiierte Brainstorming erneut als Impulsgeber für neue Ideen vom zeitgemäßen Bad und Baden. 

Das Bad von morgen öffnet sich

Ganz im Sinne des traditionellen Konzepts vom Hamam als Ort der Begegnung interpretierten die Architekten auch das moderne Bad von morgen als „social place“ mit multi-funktionalem Charakter. Es ist sowohl intime „Ego-Zone“ als auch familientauglicher Raum – ganz nach den jeweiligen Bedürfnissen. Die architektonische Öffnung des Badezimmers zu anderen Wohnbereichen, vor allem zum Schlafzimmer, gilt dabei als vorrangig. Hinsichtlich der Umsetzung wechselten modulare Entwürfe mit traditionell inspirierten. 

AquaTektur 3: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Jorgen Bach, Arkitema K/S, Arhus
Gilles Desèvedavy, R & Sie, Paris
Yasmine Mahmoudieh, mahmoudieh design/mahmoudieh concepts, Berlin
Suzette Ricciotti, Agence Rudy Ricciotti Architecte, Bandol
Sonja Wright, wrightassociates, München
Ana Corberó, Ana Corberó Painting, Sculpture & design, Beirut
Nabil Gholam und Aram Yeretzian, nabil gholam architecture & planning, Beirut
Ahmet Igdirligil, Sans Mimarlik, Bodrum
Simone Kosmerelli, Simone Kosmerelli Architects, Beirut
Maha Nasrallah, Maha Nasrallah Architects, Beirut

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