Studentin und Waisenkind

Eine Stuttgarter Studentin mit zwei kleinen Bewohnern des südafrikanischen Kinderhauses: Ivan (r.) begeisterte sich auf der Baustelle für Akkuschrauber (Fotos: Universität Stuttgart, Hansgrohe SE).

Die Hansgrohe SE engagiert sich

für ein Waisenhaus in Südafrika

„Village of Hope“ heißt das Hilfscamp, das die NGO Thembalitsha für Aidswaisen und HIV-infizierte Kinder südöstlich von Kapstadt errichtet hat. Dass die überfüllten Unterkünfte 2013 erweitert und modernisiert wurden, ist dem Engagement von 25 Architekturstudent(inn)en der Universität Stuttgart zu verdanken. Sie bauten ehrenamtlich die Bestandsgebäude um und ergänzten sie um einen 75 Quadratmeter großen Neubau, das Kinderhaus. Nach anderthalb Monaten Bauzeit können seit dem Frühjahr dort 20 statt zehn Kinder betreut werden. Der Name des Projekts: „ukuqala3 – build together, learn together“.

Die Hansgrohe SE spendete zahlreiche Bad- und Küchenprodukte. In den Bädern duschen und waschen sich die Kinder nun mit:

  • Raindance Froggy Handbrausen
  • Croma Brausesets
  • EcoSmart Kopfbrausen
  • Ecostat S Thermostaten sowie
  • Talis S Waschtischmischern

Dank EcoSmart sparen die Brausen Wasser und Energie – beides kostbare Güter in Südafrika. Beim Kochen und Spülen helfen Talis Variarc Küchenmischer.

Interview mit der Projektkoordinatorin Leslie Koch

Bereits 2011 und 2012 errichteten Studenten vom Lehrstuhl des Architekturprofessors Arno Lederer im Dorf Grabouw für und mit Thembalitsha zwei Wohnhäuser (ukuqala1 und ukuqala2). Projektkoordinatorin Leslie Koch war in allen drei Jahren vor Ort. Die Architektin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut hat sich das Projekt ausgedacht: im Rahmen ihrer Diplomarbeit zum Thema Nachhaltiges Bauen und Selbstbau, die sie 2010 mit ihrer Kommilitonin Ulrike Perlmann schrieb.

Leslie Koch, wie kamen Sie auf die südafrikanische Organisation Thembalitsha? Leslie Koch: Für Südafrika haben wir uns entschieden, weil ich einen Bezug zum Land hatte und schon mehrmals länger dort gewesen war. Es war uns wichtig, dort eine Organisation zu finden, von deren Arbeit und Zukunftsträchtigkeit wir überzeugt sind. Der Rest war Zufall: Ein Bekannter hatte dort als Freiwilliger gearbeitet. So bekam ich Kontakt zum Projektleiter des Village of Hope. Nach einigen Skype-Gesprächen war klar, dass wir das Projekt zusammen in Angriff nehmen.

Welche Eindrücke nahmen die Studenten mit nach Hause?
L.K.: Die klimatischen Bedingungen und der Einblick in eine schwierige soziale Schicht vor Ort sind wirklich hart, aber ukuqala3 wurde mit Freude und Enthusiasmus in einer intensiven Bauphase umgesetzt. Die Studenten reisten stolz, mit bleibenden Eindrücken und Erfahrungen zurück. Ukuqala3 war für alle menschlich bereichernd – und ein fachlicher Erfolg. Wir hatten das Bauprojekt in den Monaten zuvor an der Uni geplant, und im März 2013 wurde das fertige Werk von den örtlichen Behörden abgenommen.

Was war die fachliche Herausforderung bei ukuqala3 – und wie unterschied sich die Planungstheorie von der Praxis?
L.K.: Bei allen drei ukuqala-Projekten stand eine energieeffiziente, nachhaltige Bauweise im Vordergrund. Dass 2013 alles so gut nach Zeitplan lief, lag auch an der einfach zu realisierenden Bauweise und dem Einsatz kostengünstiger Materialien aus der Umgebung: Pinienholz, Stroh, Lehm und recycelte Druckerplatten. Die Studenten sammelten auf der Baustelle wertvolle Erfahrungen und begriffen visuell, was sie sonst nur abstrakt zeichnen. Zum Beispiel, warum Baufolien unter der Bodenplatte Sinn ergeben und nicht nur gestrichelte Linien im Plan sind. Man fühlt Materialien und bekommt ein Gespür für die Machbarkeit. Wie lange braucht Beton um auszuhärten? Wird das Dach von unten oder oben gedämmt?

Haben Sie einen Tipp für junge Architekten an anderen Unis, die sich ähnlich engagieren wollen?
L.K.: Sie brauchen Mut, viel Motivation und Durchhaltevermögen. Wenn das Projekt startet, werden noch essentiellere Dinge wie Organisation, Teilnehmer und vor allem Finanzierung anfallen. Aber all das ist zu schaffen. Wenn man die ersten drei Voraussetzungen erfüllt!

Die Studenten erweiterten 2013 auch das Wohnhaus ukuqala2 um drei Sanitärpavillons. Die Hansgrohe SE spendete hierfür Küchen- und Badprodukte. Warum fiel die Wahl auf Armaturen und Brausen aus dem Schwarzwald?
L.K.: Bei der Ausstattung stand weniger das Design als Qualität und Langlebigkeit im Vordergrund. So entstehen dem Village of Hope weniger Wartungsarbeiten und geringere laufende Kosten. Die Hansgrohe Produkte haben uns überzeugt, weil sie extrem strapazierfähig sind, sich kinderleicht und komfortabel bedienen lassen. Die hochwertige Ausstattung trägt dazu bei, dass die Waisenkinder besser betreut werden können. Und dazu, dass den kleinen Bewohnern die tägliche Körperhygiene Spaß macht. Fröhlichkeit und Unbeschwertheit brauchen die Kinder dort am meisten.

Leslie Koch

Voller Einsatz für ukuqala: Projektkoordinatorin Leslie Koch.

Mehr Platz für Kinder – mehr Raum für Hoffnung

Bilder

Impressionen aus dem südafrikanischen Hilfscamp Village of Hope.

  • Kinderhaus in Südafrika
  • Drei Sanitärpavillons im Village
  • Dusche mit Handbrause Froggy
  • Raindance Froggy Handbrause, Hansgrohe
  • Talis S Waschtischmischer
  • Hansgrohe Waschtischmischer Talis 210

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