Offenlegung gemäss Gesetz zur Schaffung von Transparenz in der Lieferkette des US-Bundestaates Kalifornien ("California Transparency in Supply Chains Act")

Diese Offenlegung erfolgt aufgrund des Gesetzes „California Transparency in Supply Chains Act (SB 567)“, demzufolge Unternehmen bestimmte Auskünfte darüber geben müssen, welche Anstrengungen sie unternehmen, um sicherzustellen, dass in ihrer Lieferkette keine Zwangsarbeit oder kein Menschenhandel stattfindet.

Die Masco Corporation und ihre Tochterunternehmen achten bei der Auswahl der Lieferanten von Waren und Betriebsmitteln für die Masco Unternehmen bereits seit langem auf die Einhaltung ethischer Standards und eine verantwortungsvolle Arbeitsweise. Unsere Politik hinsichtlich der Geschäftspraktiken von Lieferanten (Supplier Business Practices Policy [SBPP]), siehe http://www.mascopurchasing.com, bildet den Rahmen für diese Verpflichtung und verlangt unter anderem, dass unsere Lieferanten unsere Standards und die unserer Kunden einhalten; dies umfasst insbesondere Standards in Bezug auf die Einhaltung von Gesetzen und Menschenrechten sowie in Bezug auf Kinderarbeit, Menschenhandel, Zwangsarbeit, Löhne und Vorsorgeleistungen, übertriebene Arbeitszeiten, Prügelstrafe, Diskriminierung, sichere und saubere Arbeitsplätze und andere Arbeits- und Beschäftigungsstandards. Diese Standards sind zudem Bestandteil unserer allgemeinen Einkaufsbedingungen unter http://www.hansgrohe.com//de/3091.htm.

Überprüfung der Lieferketten und Durchführung von Lieferantenaudits zur Überprüfung, ob unsere Standards eingehalten werden und zur Adressierung von Risiken in Bezug auf Menschenhandel und Zwangsarbeit.

All unsere Geschäftsbereiche müssen über ein formales System zur Überprüfung und Aufnahme neuer Lieferanten verfügen. Gemäß diesem System müssen alle neuen Standorte von Lieferanten außerhalb der Vereinigten Staaten, Kanadas und Westeuropa vor Ort dahingehend überprüft werden, ob sie die Mindestanforderungen in Bezug auf die geltenden Gesetze und Arbeitsbedingungen, darunter Gesetze gegen den Menschenhandel und gegen Zwangsarbeit, erfüllen. Außerdem verlangen die Bestellbedingungen der Masco Unternehmen (zu finden unter http://www.mascopurchasing.com), dass die geltenden Gesetze sowie die Standards und Anforderungen für die Geschäftspraktiken von Lieferanten (SBPP) eingehalten werden.

Zusätzlich zum oben beschriebenen Auswahlverfahren für neue Lieferanten überprüft Masco die Geschäftspraktiken seiner bestehenden Lieferanten (ausgenommen Lieferanten in den USA und Westeuropa) im Rahmen von regelmäßigen, angekündigten Audits, um Risiken zu bewerten und sicherzustellen, dass die geltenden Gesetze und Vorschriften eingehalten werden, darunter Gesetze zum Menschenhandel und zur Zwangsarbeit. Die Audits von Lieferanten mit Sitz in China, Taiwan und Vietnam werden von Masco Mitarbeitern durchgeführt, während Lieferanten in anderen Ländern von Dritten überprüft werden. Falls bei einem Audit Unregelmäßigkeiten zu Tage treten, führen wir ggf. ein weiteres, nicht angekündigtes Audit durch, um diese Unregelmäßigkeiten näher zu untersuchen.

Bei den regelmäßigen Audits kommt ein internes Punktesystem zum Einsatz, wobei die vom einzelnen Masco Lieferanten erzielten Punkte auf einer internen Website veröffentlicht werden. Außerdem werden alle Unregelmäßigkeiten näher untersucht und entsprechende Maßnahmen ergriffen um sicherzugehen, dass all unsere Standards in Bezug auf die Geschäftspraktiken der Lieferanten (SBPP-Standards) und die geltenden Gesetze eingehalten werden. Die Einhaltung all unserer Anforderungen und Standards wird vom Masco Standort in Shenzen in China in Zusammenarbeit mit den internen Auditoren aus Taiwan und Vietnam überwacht.

Bescheinigungen von Lieferanten darüber, dass diese in Bezug auf in Masco Produkteneingesetzte Materialien die Gesetze für Zwangsarbeit und Menschenhandel des Landes oder der Länder einhalten, in denen diese geschäftlich tätig sind.

Die Auswahl von und Zusammenarbeit mit Lieferanten im Hinblick auf alle Waren, die wir gemäß unseren SBPP-Standards erwerben, erfolgt auf der Grundlage folgender Standards:

1. Einhaltung aller geltenden Gesetze und Vorschriften.
2. Schutz vor Beschäftigung von Mitarbeitern unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestalter.
3. Schutz vor Zwangsarbeit (d. h. Menschenhandel und Sklaverei).
4. Zahlung angemessener Löhne und Vorsorgeleistungen wie vom Gesetz vorgeschrieben.
5. Schutz vor übertriebenen Arbeitszeiten, die gegen die lokalen Gesetze oder Geschäftspraktiken verstoßen.
6. Schutz vor physischer oder psychischer Bestrafung von Mitarbeitern.
7. Schutz vor gesetzwidriger Diskriminierung von Mitarbeitern und Förderung der Beschäftigung von Mitarbeitern gemäß ihren Fähigkeiten.
8. Anerkennung des Rechts der Mitarbeiter, sich frei zu versammeln und zusammenzuschließen.
9. Bereitstellung von sicheren und sauberen Arbeitsplätzen einschließlich Wohnräumen, wie vom Gesetz vorgegeben.
10. Schutz von vertraulichen und privaten Daten.

Wir arbeiten nicht mit Lieferanten zusammen, die diese Standards oder die Standards unserer Kunden nicht einhalten. Wir überprüfen die Einhaltung dieser Standards und der Standards unserer Kunden von Seiten unserer Lieferanten regelmäßig. Sämtlichen Verstößen wird nachgegangen und entsprechende Korrekturmaßnahmen werden ergriffen. Diese Standards gelten unabhängig davon, ob es sich beim Lieferanten um ein Masco Unternehmen, eine Masco Tochtergesellschaft oder um ein Drittunternehmen handelt.

Interne Sanktionen und Vorgehensweisen gegen Mitarbeiter oder Vertragspartner, die die Unternehmensstandards in Bezug auf Menschenhandel und Zwangsarbeit nicht einhalten und Schulungen für Mitarbeiter und Führungskräfte, die für das Lieferkettenmanagement direkt verantwortlich sind.

Im Rahmen des Masco Programms zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und ethischer Standards („Code of Business Ethics“), das sich auf Bereiche mit ethischen Risiken konzentriert, sind Mitarbeiter intern verantwortlich. Außerdem fördert das Programm innerhalb von Masco eine Kultur der Ehrlichkeit, Verantwortung und Transparenz. Unsere Politik hinsichtlich der Geschäftspraktiken von Lieferanten (SBPP) verlangt außerdem, dass Masco nicht mit Lieferanten zusammenarbeitet, die unsere Standards oder die unserer Kunden nicht einhalten. Sollte ein Mitarbeiter den Code of Business Ethics nicht einhalten oder ein Lieferant gegen die SBPP verstoßen, so werden wir die Zusammenarbeit mit diesen (in Extremfällen) beenden oder mit ihnen gemeinsam die Nichteinhaltung beheben. Falls es nicht möglich ist, den Verstoß zu beheben, werden wir die Zusammenarbeit mit diesem Mitarbeiter oder Lieferanten prüfen und entsprechende Korrekturmaßnahmen ergreifen. Diese Korrekturmaßnahmen können die Stornierung eines bestehenden Auftrags, die Einstellung der weiteren Zusammenarbeit mit einem Betrieb oder Lieferanten, die Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses oder den Bericht des Verstoßes an zuständige Behörden beinhalten. Für den Fall, dass der Lieferant unseren Auditoren keinen Zutritt gewährt, beenden wir die Beziehung zu diesem Lieferanten.

Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sorgen dafür, dass die Masco Standards eingehalten und die Menschenrechte in unserer Lieferkette beachtet werden. Alle Masco Mitarbeiter, die ein Gehalt beziehen, darunter auch diejenigen mit Verantwortung für die Lieferkette, müssen im Rahmen einer jährlich stattfindenden Online-Schulung unter Beweis stellen, dass sie den Masco Code of Business Ethics einhalten. Der Masco Code of Business Ethics fordert die Einhaltung der geltenden Gesetze überall dort, wo Masco geschäftlich tätig ist. Ein Verstoß gegen den Code kann verschiedene Sanktionen nach sich ziehen, darunter auch die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. Außerdem schult Masco seine Mitarbeiter und Führungskräfte mit Verantwortung für das Lieferkettenmanagement regelmäßig im Hinblick auf die geltenden Anforderungen der SBPP und deren Einhaltung, darunter auch im Hinblick auf Menschenhandel und Zwangsarbeit.

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