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Hansgrohe AG
Hansgrohe AG

Schiltach, im August 2008. Verchromte Handbrausen sehen im Badezimmer schön aus und sind am Markt gefragt. Die robuste Oberfläche hat neben der guten Optik einen weiteren Vorteil: Sie schützt die empfindliche Kunststoffbrause, die dadurch besonders langlebig ist – das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Beim Herstellen dieser nützlichen Oberflächen kommen Chemikalien zum Einsatz, unter anderem so genannte Perfluorierte Tenside (PFT). Sie übernehmen im Produktionsprozess die gleiche Rolle wie Tenside im Spülmittel zu Hause: Sie verringern die Oberflächenspannung von Wasser. PFTs verbessern die Qualität einer galvaniierten Oberfläche erheblich, mit ihrer Hilfe wird die Chromschicht gleichmäßig und stabil aufgebaut. Aufgrund dieser Vorteile setzen Industrieunternehmen – nicht nur in der Sanitärindustrie – regelmäßig Perfluorierte Tenside beim Verchromen von Oberflächen ein. Außerdem leisten diese Tenside einen wichtigen Beitrag zum Arbeitsschutz. Denn sie verhindern, dass bestimmte Chemikalien in die Luft der Produktionshalle entweichen können.

Stand der Technik weiterentwickeln
Bereits seit Frühjahr 2007 beschäftigt sich die Hansgrohe AG  intensiv mit dem Thema Perfluorierte Tenside und deren Reduzierung im Produktionsprozess. „Nachdem 2007 an unserem Stammsitz in Schiltach erhöhte PFT-Werte im Klärschlamm gemessen wurden“, erläutert Dieter Hauser, Umweltbeauftragter des Unternehmens, „haben wir unsere Anstrengungen weiter verstärkt.“ Daraus entstand inzwischen ein vom Umweltministerium des Landes gefördertes Pilotprojekt mit dem anspruchsvollen Ziel, PFT aus Industrieabwässern auf ein Minimum zu reduzieren. „Mit dem Umweltministerium“, so Dieter Hauser, „haben wir einen wichtigen Unterstützer und mit der Fachhochschule Offenburg einen kompetenten Projektpartner gewonnen.“ In Zusammenarbeit mit den Offenburger Wissenschaftlern entwickelt das Schiltacher Unternehmen ein neues Verfahren zur Reduzierung von PFT aus Abwässern von Galvanikanlagen. Die Erkenntnisse und Methodik werden nach Abschluss der Arbeiten Betreibern vergleichbarer Anlagen zur Verfügung gestellt. Das Projekt soll bis Anfang 2009 abgeschlossen werden.

Hier finden Sie die komplette Presseinformation.

 

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Hansgrohe hat mehrere Verfahren getestet, um PFTs aus dem Abwasser von Galvanikanlagen zu eliminieren. Den größten Erfolg hat dabei eine spezielle Filtermethode erzielt, die mehr als 90 Prozent der PFT-Last entfernt hat.

Pilotprojekt mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg zur PFT-Reduzierung

Schiltach, im August 2008. Verchromte Handbrausen sehen im Badezimmer schön aus und sind am Markt gefragt. Die robuste Oberfläche hat neben der guten Optik einen weiteren Vorteil: Sie schützt die empfindliche Kunststoffbrause, die dadurch besonders langlebig ist – das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Beim Herstellen dieser nützlichen Oberflächen kommen Chemikalien zum Einsatz, unter anderem so genannte Perfluorierte Tenside (PFT). Sie übernehmen im Produktionsprozess die gleiche Rolle wie Tenside im Spülmittel zu Hause: Sie verringern die Oberflächenspannung von Wasser. PFTs verbessern die Qualität einer galvaniierten Oberfläche erheblich, mit ihrer Hilfe wird die Chromschicht gleichmäßig und stabil aufgebaut. Aufgrund dieser Vorteile setzen Industrieunternehmen – nicht nur in der Sanitärindustrie – regelmäßig Perfluorierte Tenside beim Verchromen von Oberflächen ein. Außerdem leisten diese Tenside einen wichtigen Beitrag zum Arbeitsschutz. Denn sie verhindern, dass bestimmte Chemikalien in die Luft der Produktionshalle entweichen können.

Stand der Technik weiterentwickeln
Bereits seit Frühjahr 2007 beschäftigt sich die Hansgrohe AG  intensiv mit dem Thema Perfluorierte Tenside und deren Reduzierung im Produktionsprozess. „Nachdem 2007 an unserem Stammsitz in Schiltach erhöhte PFT-Werte im Klärschlamm gemessen wurden“, erläutert Dieter Hauser, Umweltbeauftragter des Unternehmens, „haben wir unsere Anstrengungen weiter verstärkt.“ Daraus entstand inzwischen ein vom Umweltministerium des Landes gefördertes Pilotprojekt mit dem anspruchsvollen Ziel, PFT aus Industrieabwässern auf ein Minimum zu reduzieren. „Mit dem Umweltministerium“, so Dieter Hauser, „haben wir einen wichtigen Unterstützer und mit der Fachhochschule Offenburg einen kompetenten Projektpartner gewonnen.“ In Zusammenarbeit mit den Offenburger Wissenschaftlern entwickelt das Schiltacher Unternehmen ein neues Verfahren zur Reduzierung von PFT aus Abwässern von Galvanikanlagen. Die Erkenntnisse und Methodik werden nach Abschluss der Arbeiten Betreibern vergleichbarer Anlagen zur Verfügung gestellt. Das Projekt soll bis Anfang 2009 abgeschlossen werden.

Hier finden Sie die komplette Presseinformation. (PDF, 0.2 MB)

 

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